Biographie

Photo: Neda Navaee

Photo: Neda Navaee

Sayaka Selina erspielte sich 2012 internationale Anerkennung, als sie am Piatigorsky Festival in Los Angeles Thomas Demenga's Doppelkonzert mit dem Komponisten und dem Festival Orchestra unter der Leitung von Hugh Wolff zur Aufführung brachte. Seither führten sie Konzerte durch Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Spanien, Japan, Korea, Dänemark, Norwegen, und die USA, wo sie in Sälen wie der Suntory Hall in Tokyo, der Minato-Mirai Hall in Yokohama, der Kumho Hall in Seoul, der Tonhalle Zürich, dem Konzerthaus, Kammermusiksaal der Philharmonie und im Pierre-Boulez Saal in Berlin auftrat.

In Zürich geboren, erhielt Sayaka ihren ersten Cellounterricht im Alter von 6 Jahren bei Rebecca Firth. Als 15-Jährige wurde sie in die Klasse von Thomas Demenga an der Hochschule in Basel aufgenommen, setzte ihre Ausbildung anschliessend bei Frans Helmerson und Jérôme Pernoo fort und schloss den Bachelor sowie auch den Master of Arts mit Auszeichnung ab.

Zur Zeit ist sie Stipendiatin der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und wird vorausssichtlich im Mai 2019 ihr Konzertexamen an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” Berlin abschliessen.

Weitere künstlerische Anregungen erhielt sie an Meisterkursen bei Persönlichkeiten wie Steven Isserlis, Ralph Kirshbaum, Natalia Gutman, Miklós Perény, Natalia Shakhovskaya, Miriam Fried, Gerhard Schulz, Lars Anders Tomter, Leon Fleisher und Menahem Pressler.

Sayaka ist Preisträgerin mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe, wie zum Beispiel dem Internationalen Cellowettbewerb “Antonio Janigro” in Kroatien, dem Domenico Gabrielli Wettbewerb in Berlin und, zuletzt, dem “Viva Hall” Wettbewerb in Japan.

Auch wurde sie in ihren musikalischen Tätigkeiten durch verschiedene Stipendien unterstützt, wie den DAAD-, Migros- und Yamaha-Studienpreisen sowie den Preis der Kiefer-Hablitzel-Stiftung.

Sie ist rege Solistin mit Schweizer Orchestern wie dem Zürcher- und dem Basler Kammerorchester, der Camerata Zürich und dem Neuen Zürcher Orchester. Zuletzt wurde sie von der Camerata Zürich beim Boccherini Cellokonzert in B-Dur begleitet und spielte die Uraufführung eines für sie und ihre Schwester Sumina Studer geschriebenes Stück für Violine, Cello und Streichorchester von Thomas Demenga, sowie Shostakovich’s 1. Cellokonzert mit dem Konzerthausorchester Berlin.


Als begeisterte Kammermusikerin und Rezitalistin trat Sayaka an Festivals wie den Marlboro-, Verbier-, Santander- und Ravinia Festivals, dem Sommets Musicaux de Gstaad, VivaCello Liestal, Incontri Musicali Spoleto, Norsjø Kammermusikkfest, und dem Open Chamber Music Prussia Cove auf, wo sie mit Künstlern wie Frans Helmerson, Nobuko Imai, Thomas Demenga, Jonathan Biss, Huw Watkins, Ray Chen, Benjamin Baker, Charles Neidich, Klaus Thunemann und Mitgliedern der Juilliard- und Kuss Quartette, des Endemyon Ensemble und Tecchler Trio zusammenspielte.

Sayaka spielt ein Cello von Onorato Gragnani, 1783, das ihr von der Sinfonima Stiftung, Mannheim zur Verfügung gestellt wird.